miralytik.hospital®: Weiterentwicklung der Dashboards zum medizinischen Sachbedarf

Juni 2020
Mit mehreren neuen Features im Steuerungstool miralytik.hospital® sind ab sofort übergreifende Auswertungen zwischen Materialwirtschaft und Finanzbuchhaltung möglich. Dadurch wird eine Wissens- und Erkenntnislücke geschlossen, die eine gezielte Steuerung spezifischer Themen bisher sehr aufwändig machte. Kliniken steht damit ein smartes Steuerungsinstrument zur Verfügung, das bislang nur Beratungsfirmen zugänglich war.

Medizinische Sachkosten steigen jährlich um bis zu 4,6% an (Destatis). Die Gründe dafür sind vielfältig: Neben einem erhöhten Verbrauch von Einmalartikeln oder dem Wechsel zu Produkten mit einem höheren Preis kann auch der Leistungsanstieg selbst dafür verantwortlich sein.
Daher ist für ein smartes Controlling von medizinischen Sachkosten neben der Materialwirtschaft auch der Blick auf die korrespondierenden Erlöse inklusive der ZEs relevant. Diese Gegenüberstellung ermöglicht miralytik.hospital® schon immer. Zur verbesserten Steuerung werden jetzt zusätzlich die Kennzahlen Casemix-Punkte Gesamt, sowie Casemix-Punkte des Sachbedarfs in Relation zu den Aufwendungen gesetzt und können auch im Verlauf sichtbar gemacht werden.
Unsere Dashboards für die Themen rund um die Materialwirtschaft stellen die verwendeten Artikel durch mehrschichtige Sortierungsformen analog zur DRG-Matrix dar. Mit der umfangreichen Filterfunktion ist es zum Beispiel möglich, fachabteilungsübergreifende Auswertungen für einzelne Kostenarten zu treffen oder Kostenanstiege an spezifischen Stellen schnell zu erkennen. Dies ist nicht nur in der Sicht des Gesamthauses möglich, sondern auch für jede einzelne Klinik.

Dynamische Gewinn- und Verlustrechnung

Eine neue und einzigartige Funktion in diesen Dashboards ist der Abgleich der Daten der Finanzbuchhaltung mit den Daten der Materialwirtschaft und die übersichtliche Darstellung der Abweichungen. Oftmals werden einzelne Positionen, wie zum Beispiel externe Laborkosten oder Aufwendungen für Fremdpersonal, nicht im Materialwirtschaftssystem erfasst. Durch die Gegenüberstellung der unterschiedlichen Systeme FIBU und MAWI können nun auch diese Positionen in den Gesprächen zur Steuerung des medizinischen Sachbedarfs mit den Anwendern berücksichtigt werden.
Zusätzlich werden den berechtigten Nutzern die gesamten Daten der Gewinn- und Verlustrechnung im Dashboard angezeigt. Mit der miralytik-eigenen Darstellungsform der Abweichungen sind auf einen Blick die Veränderungen in sämtlichen Positionen der GuV sichtbar. Dadurch ist ein unkompliziertes Monitoring möglich.

 

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